Kiebitz B 8

   
 

Typ: Doppeldecker
Bauart: Ultralight
Leergewicht: 240 kg

 

Der Kiebitz ist ein Ultraleichtflugzeug mit einer gesamt Abflugmasse von 400 Kg / 450 Kg. Das gesamte Abfluggewicht inklusive vollem Benzintank und 2 Besatzungen.

 

In der gesetzlichen Definition sind alle Luftfahrzeuge bis 450 Kg Abflugmasse, Luftsportgeräte. Daher ist der Kiebitz auch ein solches und kein Flugzeug.

 

Der Kiebitz besteht in der Grundkonstruktion aus Aluminium, gemischt mit Holz und Kunststoffgewebe zur Verspannung von Rumpf und Flügeln. Er hat zwei hintereinander angeordnete Sitzplätze. Im hinteren sitzt der Pilot. Der Kiebitz besitzt eine Doppelsteuerung, sodass man auch vom vorderen Sitz aus steuern kann. Auf Grund der Fahrwerksanordnung, (kleines Rad hinten, sogenanntes Spornrad ), nennt man ihn Spornrad- Flugzeug, das in den Anfängen der Fliegerei üblich war. Der Konstrukteur ist Michael Platzer.

Im Flugzeug ist ein Fallschirm – Rettungssystem integriert. Das System kann bei völligem Verlust der Flugfähigkeit vom Piloten aktiviert werden.

 

Technische Daten
 

Abmessungen: 
Länge 6,90 m, Flügelfläche 18,33 m², Spannweite 7,60 m 

 

Geschwindigkeiten:
Reise 115 km /h, Mindest. 55 km/h, Max. 150 km/h

 

Leistungen:        
Kürzeste Startstrecke  150 m                                 

Landestrecke             200 m                               

Motor Sauer 2100  65 PS

 

Gewicht: 
Max 400 Kg, Leer 252 Kg

 

Kennscht mi noch?

 

Den Kiebitz habe ich den Farben eines im 1.Weltkrieg fliegenden Doppeldeckers nachempfunden. Es war die Fokker Dr1 Nr. 1718  von Leutnant Fritz Kempf. Fritz Kempf, geb.1894 gest.1966, kam aus Freiburg und war einer von zwei Söhnen des Freiburger Münsterbaumeisters Friedrich Kempf. Geb. 1857, gest.1932. Fritz Kempf flog  1917 in der Jagdstaffel 2 von Oswald Boelke und Mannfred von Richthofen, besser bekannt als der  -Rote Baron . Die Piloten der Jagtstaffel (Jasta ) 2 hatten ihre Fokker-Dreidecker bunt angemalt. Richthofen in ganz rot. Kempf hatte den Spruch – Kennscht mi noch ?-  -badisch -auf den Flügel geschrieben. Der Spruch kam von seinem Vater Friedrich der immer,  wenn er Besuch in der Freiburger Münsterbauhütte bekam, mit "kennscht mi noch?" begrüsste.